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Mittwoch, 4. April 2018

Was hat Donald Trump mit dem T.O.C. e.V. zu tun?

Diese Frage haben mir kürzlich etwas irritiert Inge Osthoff und Roland Schulz gestellt.

Gerade denke ich ein Publikationsprojekt an...

In der Vorstandstelko bat ich um Zustimmung für ein Publikationsprojekt. Das soll sich mit dem amtierenden amerikanischen Präsidenten beschäftigen. Wie ließe sich die Expertise der im T.O.C. e.V. versammelten Experten besser präsentieren, als mit der Analyse einer der derzeit prominentesten und irritierendsten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, Donald Trump?
Trump beschäftigte die Welt schon vor seinem Amtsantritt und macht seither koninuierlich Schlagzeile. Doch wie geht man tatsächlich mit einem solchen Chef, Geschäftspartner und politischen Gegner um? Wie analysiert man eine solche Persönlichkeit? Wie lernt man, sie einzuschätzen? Wie lassen sich Möglichkeiten eines Miteinanders entwickeln. Oder hilft tatsächlich nur anbiedern und einknicken, wie man es in der Republikanischen Partei sieht?
  • Was teilt uns seine Körpersprache mit?
  • Was ist von seiner Personalpolitik zu halten?
  • Handelt es sich bei ihm um eine unberechenbare Persönlichkeit, oder verfolgt er doch eine klare Linie?
  • Lügt er geplant oder völlig wertfrei?
Ich würde gerne, mit Ihnen gemeinsam, daraus ein Publikationsprojekt machen und Ihre Expertise nutzen und öffentlich präsentieren:
  • Nach welchen Gesichtspunkten würden Sie Donald Trump analysieren?
  • Zu welchen Erkenntnissen kommen Sie aufgrund Ihrer fachlichen Expertise?
  • Welche Verhaltens- und Denkmuster sind von ihm zu erwarten?
  • Was können Sie Mitarbeitern, Partner oder Konkurrenten empfehlen?
  • ...
Ich freue mich über Ihre Vorschläge, wenn Sie Interesse haben an diesem Projekt mitzuwirken. Es soll zunächst in den Sozialen Medien beziehungsweise dem Web starten, aber vielleicht lässt sich auch ein Buch daraus entwickeln.
Zeigen wir gemeinsam unsere Expertise, die Expertise des T.O.C. e.V. Rückmeldungen an: Groetzebach@trainerverband.de

Gastartikel: Video-Marketing für Trainer und Coaches

Darum sollten Sie sich jetzt dafür fit machen:
Videos sind das Werbemedium der Zukunft

Was fällt ihnen ein, wenn Sie an Videos denken? Ein Aufnahmeteam mit mehreren Leuten? Der Kameramann mit der professionellen Ausrüstung? Beleuchter? Tontechniker? Das richtige Setting? Die Drehzeit? Drehbuch? Einen Tag lang aufnehmen für 2-Minuten Werbevideo?

Eine kostbare Antiquität: Das High-End-Video

So wurden und werden Videos erstellt - für ein Image- oder Werbe-Video, das dann 3 – 4 Jahre auf der Webseite steht. Eine einmalige Sache, die mehrere Tausend Euro kostet und ein grosses Projekt, weil vorher das Drehbuch erstellt wird und alles im einzelnen geplant und dann aufgenommen wird.

Das Video von heute und morgen ist anders

Wo suchen sie zuerst, wenn Sie ein Problem haben? Google ist heute die erste Anlaufstelle für Problemlösungen. Und was klicken Sie dann an? "Ah, ein 3-Minuten Video auf Youtube" – da klicken wir schnell drauf, außer Ihre Verbindung schwächelt.
Denn ein Video präsentiert die Lösung schneller, als in ein langer Text - auf einer Webseite oder einem Blog.

Jeder will schnelle Lösungen

Heutzutage haben wir alle keine Zeit und wollen schnelle Lösungen – da sind Videos genau das richtige Medium: kurze Talking Head Videos mit Problemlösungen, einfach und verständlich erklärt. Eine Person spricht in die Kamera und erklärt die Lösung oder ein Thema. Und genau so können sie sich als ExpertIn positionieren.

Der Trend geht zur schlanken Produktion

Sie brauchen keine Produktionsteams, kein Drehbuch oder verschiedenste Einstellungen, sondern vor allem GUTE Inhalte. Dazu fällt Ihnen als Trainer sicherlich einiges für Ihre Zielgruppe ein.

Talking Head Videos können sie mit einem Smartphone oder einer guten Webcam sehr einfach und schnell erstellen. Damit sollte jede(r) TrainerIn und Coach möglichst schnell anfangen, denn künftig werden wir immer mehr Videos schauen.

Talking Head Videos als Tausendsassa des Selbstmarketings

Solche Videos haben zudem den Vorteil, dass sie sie auf den verschiedenen Kanälen, wie z. B. Youtube, Facebook, Twitter und Instagram nutzen können und damit eine grössere Reichweite und mehr Menschen erreichen.

Deshalb: Suchen Sie nicht zu lange nach dem Optimum, trauen Sie sich, fangen sie an.

Sabine Schmelzer
Video-Marketing für Solopreneure
www.sabine-schmelzer.com
https://www.facebook.com/SabineSchmelzerVideoMarketing







Gastartikel: 5 Tipps für gern gelesene Webtexte

"Schreib mal eben schnell ..."
Portrait: Florine Calleen

Wer online unterwegs ist weiß es: Gute Artikel für Blogs und Webseiten leisten vieles. Sie binden unsere Kunden und locken neue an; sie informieren, begeistern, unterhalten, provozieren oder polemisieren. Doch - ein Musenkuss reicht für wirkungsvolles Schreiben nicht aus – Handwerk ist gefragt!

Tipp 1: Wir schreiben nicht für uns

Ziele erreichen und die Zielgruppe ansprechen: Darum geht’s. Zudem gilt es, auch die unsichtbaren, unerbittlichen, eigenwilligen Mitleser zu gewinnen – die Suchmaschinen, allen voran die Übermutter Google. Schließlich geht es darum, dass Ihre Zielgruppe Sie auf Seite eins der Suchergebnisse findet.

Das bedeutet in der Konsequenz:
1.    Wir schreiben für unsere Leser (Menschen)
2.    Wir schreiben für die Suchmaschinen

Tipp 2: Am Anfang groß auffahren

Texte mit Struktur trumpfen. Am Anfang steht die Headline (= Überschrift). Sie ist präzise, pfiffig, knackig oder bewusst plakativ – ob mit oder ohne Dachzeile oder Unterzeile wie bei diesem Artikel. Hier haben wir den ersten Magneten in puncto „Leserinteresse wecken“. Wen Sie hier fesseln, liest weiter.

Headlines, die zünden, finden sich oft erst, wenn der Text geschrieben ist. Formulieren Sie deshalb zuerst eine „Arbeitsheadline“; die bis zum Ende immer wieder geändert werden kann.

Magnet Nummer zwei ist der einleitende Lead (Vorspann, Teaser). Er greift die Überschrift auf und bildet die stabile Brücke zum Text. Entweder schlicht-informierend, als spannendes Szenario, witzig-unterhaltsam oder vorausgreifend. Der erste Satz des (anschließenden/eigentlichen) Textes („Body“) greift den Teaser auf und muss ebenfalls direkt packen. Das Wichtigste steht stets ganz oben im Text.

Konsequenz: Ihre Leser bleiben am Ball. Das registrieren Google & Co. sofort: „Ah, das scheint ein interessanter, relevanter Text zu sein!“ Und schon geht’s voran in Richtung „Seite eins“ der Suchergebnisse.

Tipp 3: Strukturierte Texte animieren

Gliedern Sie den Text in Sinneinheiten – ein Absatz pro Gedanke! So können Ihre Leser zwischendurch mentale Verschnaufpausen einlegen und leicht dem roten Faden folgen. Klar, dass auch Google das positiv wertet.

Einige verlinkte Wörter (sparsam) oder wenige wichtige, zentrale Wörter (nicht nur Keywords), die fett markiert sind, machen Leser aufmerksam. Sprosse um Sprosse bilden sie eine Leiter in den Text. Schon beim Überfliegen signalisieren sie: „Lies mich jetzt!“

Links setzen Sie wohlüberlegt ein: zu internen Seiten, zu einer eigenen Landingpage oder zu einer interessanten externen Seite. Das kann beispielsweise Wikipedia, Ihr Social-Media-Profil oder ein aktueller Artikel auf einem anderen Blog sein.

Tipp 4: Zwischenüberschriften fallen ins Auge

Suchmaschinen und Leser freuen sich über Zwischenüberschriften. Aus guten Gründen: Sie strukturieren und laden zum Andocken an den Text ein. Dabei heben sie Kernideen oder zentrale Aspekte des Textes hervor.

Manche Menschen „scannen“ nur Links, fette Markierungen oder Zwischenüberschriften. Diesen Überfliegern vermitteln Sie so den Inhalt des Textes wie eine Zusammenfassung.

Tipp 5: Der rote Faden hält Leser in der Spur

Ordnen Sie den Inhalt. Mit einem roten Faden, den Sie vorab festlegen oder der Ihnen erst beim Schreiben einfällt, erleichtern Sie sich das Schreiben. Zugleich verhindern Sie ein Abschweifen und binden die Leser an den Text.

Einige Ideen für den roten Faden:
  • Reihenfolge der Zwischenüberschriften
  • Einleitung – Hauptteil – Schluss
  • Hinführung – Problem/These – Lösung – Fazit/Zusammenfassung
  • Ablauf einer Handlung (Handwerk, Operation ...)
  • chronologische Abfolge
  • alphabetische Reihenfolge
  • auf- oder absteigend (vom Großem zum Kleinen, vom Wichtigen zum Unwichtigen, vom Einfachen zum Komplizierten, ...)

Tipp 6: Der Schluss ist kein Ende

Zwar werden nicht immer alle Texte zu Ende gelesen, ein perfekter Ausstieg muss trotzdem sein. Das kann ein neutrales Fazit, ein bewertendes Urteil oder eine knappe Zusammenfassung sein. Auch witzige Pointen oder Ausblicke und Vermutungen sind möglich.

Greifen Sie den Anfang des Textes auf, knüpfen Sie an Headline und/oder Lead an, um den Text zu einer „runden Sache“ zu gestalten.

Ich empfehle besonders: Setzen Sie am Schluss eine Aufforderung („Call-to-action“). Sie sorgt dafür, dass die Leser nicht sang- und klanglos weitersurfen, sondern agieren: sich für den Newsletter anmelden, einen Kommentar schreiben, etwas spenden, eine Landingpage oder Ihren Shop besuchen ...

Was wünschen Sie sich als Themen für die nächsten Artikel rund ums Schreiben? Hinterlassen Sie einfach einen Kommentar, wir sind gespannt!

Autor: Florine Calleen
+49 (0) 221.5502392
info@text-at-plan.de
www.text-at-plan.de

Vorgestellt Neumitglied

Claudia Grötzebach in fünf Zahlen
Claudia Grötzebach





 'Nicht schon wieder die', denken Sie vielleicht. Von mir lesen Sie derzeit schon viel. Doch bislang kennen wir uns nicht. Deshalb habe ich mich in dieser Ausgabe für eine Selbstvorstellung entschieden...

Geboren bin ich am zweiten Tag des zweiten Halbjahres. Die 'Zwei' wurde mein Begleiter. Immer mal wieder war ich für Aufträge oder Positionen nicht die erste, sondern die zweite Wahl.
Zucken Sie jetzt: Das sagt man doch nicht? Ich finde doch: Diese herben Enttäuschungen waren meist mein Glück. Hielt die erste Wahl nicht, was man sich von ihr versprach, kam man zu mir zurück. Aus dem Scheitern anderer lernte ich viel, konnte deren Fehler vermeiden und oft die Position eines Platzhirsches entwickeln. Die zweite Wahl zu sein, ist nur scheinbar ein Makel. Doch noch in anderer Hinsicht ist die Zwei wichtig. Fast immer hatte ich das Glück gegensätzliche Gruppen zu trainieren. Manager und Gewerkschaftler, Politiker und Journalisten... zwischen ihnen zu vermitteln und Verständnis für die Ansichten des Anderen zu stiften, wurde zu einem Kennzeichen meiner Arbeit.

Drei Themen und drei Bereiche prägen meine Arbeit. Die drei Themen: Interkulturelle Beratung, Demographieberatung und Kooperations-/Krisencoaching. Bei den drei Bereichen handelt es sich um Lehren, Beraten und Schreiben. Drei Baustellen habe ich derzeit zu bewältigen, ich pendele zwischen drei Lebensorten und auch im T.O.C. e.V. sind es drei Bereiche: Kooperationen, Kommunikation und Koordination. ;-).

Allem gemeinsam ist darin der „Rote Faden“. Was oft so wirr wirkt, wird bei genauerem Hinsehen „eins“. Dinge verknüpfen, hinzufügen, eindrehen, verbinden... Interkulturelles, Generationensensibilität und Krisencoaching z.B. brauchen alle eines: Achtsamkeit, Sensibilität... Ein roter Faden zieht sich bei genauem Hinsehen auch durch das Leben und die Projekte meiner Klienten. Gemeinsam arbeiten wir ihn heraus und machen ihn zum 'Roten Faden zum Erfolg'.

Im Chinesischen wünschte man dem Kaiser 10.000 Jahre, ein ewiges Leben, Unendlichkeit. Scheinbar unendlich viele Versuche braucht es, um aus einer Idee ein Projekt zu machen: 'unendliche Geduld'. Warten können bis die Zeit reif ist. Oft bin ich zu früh, zu schnell, zu groß mit meinen Ideen.

Und schließlich ist für mich noch die sieben wichtig. Fünf bis sieben Einheiten prägen sich dem Gedächtnis besonders gut ein. Ich durfte das vor allem an chinesischen Vokabeln üben. Sieben Mal, haben Forscher festgestellt, muß man in der Regel auch Menschen ansprechen, bis sie einen Sachverhalt annehmen. Die Sieben, das ist für mich das „Am Ball bleiben“, das Nachhaken und Nachfragen, die Tugend des Alltags und die Methode "kaputte Schallplatte". Sieben, acht Bücher durfte ich schon schreiben und häufig arbeite ich in einem Team mit fünf bis sieben Kollegen zusammen. ;-).

Autor: Claudia Grötzebach