Dienstag, 4. Juni 2019

Sind Sie international tätig ? Dann kommen Sie doch auch zum Dreiländertreff am 06.06.

Gerade habe ich im iMove-Newsletter den Dreiländertreff entdeckt: Am 6. Juni 2019, so heißt es da, sind die Leitungen der iMOVE-Büros in China und Indien sowie der iMOVE-Kontaktstelle Iran zu Gast in Bonn. Berufsbildungsanbieter sind dazu herzlich eingeladen. 

Die Leitungen der Büros und der Kontaktstelle werden den Anwesenden einen Überblick geben über die aktuelle Situation rund um die berufliche Bildung in China, Indien und Iran. Dabei informieren sie auch über mögliche Projekte und Ausschreibungen.

Im Anschluss an einen Informationsteil haben Anwesenden die Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit den Vertreterinnen und Vertretern der drei Länder.
  • Termin: 6. Juni 2019
  • Veranstaltungsort: Bonn
  • Anmeldschluss: 27. Mai 2019
  • Kosten: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig.

Im  Link leitet Sie weiter zur Anmeldung

Mittwoch, 8. Mai 2019

Probleme mit einem Erpressungstrojaner?

"Ein Entschlüsselungstool für den Erpressungstrojaner MegaLocker/NamPoHyu ist öffentlich verfügbar" berichtet der Conrad InfoTicker vom 07.05.2019.

Demnach haben Sicherheitsforscher ein Gratis-Entschlüsselungstool für eine aktuelle Ransomware (MegaLocker/NamPoHyu) veröffentlicht. Der Malware-Entwickler findet das vermutlich gar nicht witzig. Nutzer dagegen dürften erleichtert sein. Wenn Sie mehr wissen wollen lesen Sie auf der Heiseseite weiter

Gut für T.O.Cs: "Freenet Funk: Mobilfunk und LTE-Flatrate für einen Euro am Tag"

 

Der Conrad Info Ticker (08.05.2019 berichtet: 
Ein neuer Mobilfunktarif von Freenet lässt sich tageweise buchen und kündigen. Für einen Euro pro Tag gibt es eine echte LTE-Flatrate, sogar mit einer Wunschnummer – wenn auch mit einem Haken. 

Wer mehr wissen will, sollte auf die Heiseseite schauen.

Sonntag, 20. Januar 2019

Passwort-Sammlung mit 773 Millionen Online-Konten im Netz aufgetaucht

Screenshot des Conrad Info Tickers vom 18.01.2019
von Claudia Grötzebach
 "...eine riesige Sammlung mit Zugangsdaten zu Online-Diensten zirkuliert in Untergrund-Foren. Die Passwörter von Millionen Nutzern sind betroffen."

Das meldete der Conrad Info Ticker am 18.01.2019 zeitgleich mit diversen Nachrichtensendungen.                              

Deutsche ziemlich sicher betroffen

So kann eine Warnung des Hasso-Plattner-Institutes
aussehen von Claudia Grötzebach
Bei dieser Zahl wurde auch mir flau. Die BRD zum Beispiel hat rund 80 Millionen Einwohner, mit 773 Mio. gelisteten eMail-Adressen ist die Zahl der Betroffenen rund zehn mal so hoch, bei 21 Mio. veröffentlichten Passwörtern. 
Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Einheimische davon betroffen sind, ist extrem hoch. Das Ergebnis, zwei meiner eMail-Adressen sind betroffen.


So kann eine Warnung des Hasso-Plattner-Institutes
aussehen von Claudia Grötzebach

"Bin auch ich betroffen?" 

"Bin auch ich betroffen?" sollten auch Sie sich fragen, wenn Sie im Internet unterwegs sind oder eMails erhalten. Und doch, so mancher, mit dem ich telephoniere, hat sich nicht schlau gemacht, ja macht sich noch nicht einmal Gedanken...


Screenshot von der
Webseite Troy Hungs

Bitte werden Sie aktiv!

So testen Sie, ob Ihre Adressen kompromittiert sind: 
  1. Nutzen Sie die gängigen Seiten, um Ihre eMail-Adressen zu testen.
  2. Wählen Sie seriöse bekannte Seiten, auch hier lauern Phishing-Fallen.
  3. Grundsätzlich sind deutsche Seiten für Deutschsprachige günstiger, denn:
    a. Wir verstehen die Infos besser, das sollte man nicht unterschätzen.

    b. Deutsche Seiten - mit Ausnahmen - übermitteln die Daten nicht ins Ausland.

Meine Favoriten für den Risikocheck

Meine erste Wahl ist das Hasso-Plattner-Institut der Uni Potsdam. Sie braucht allerdings Geduld. In ein Infofeld geben Sie Ihre eMail-Adresse ein und erhalten später eine eMail mit den Rechercheergebnissen an Ihre angegebene Adresse.
https://sec.hpi.uni-potsdam.de/ilc/search?lang=de


Am bekanntesten ist die Webseite "Have I Been pwned". Dort verläuft die Recherche sekundenschnell. Ich war "pwnd". Doch was heißt "pwned"? Der Google-Übersetzer bietet übrigens "pwned" an. Sehr informativ....

Doch mittlerweile gibt es eine deutsche Variante: www.experte.de. Hier wird Ihnen mitgeteilt, ob und wie oft Sie in "geleakten" Datensätzen gefunden wurden. In Kästen unterhalb dieser Angabe wird Ihnen dann erklärt, worum es dabei geht. Ich war in zwei Fällen in 2012 und 2013 betroffen. Da waren meine Accounts - Gott sei Dank - schon ungültig oder die Passwörter bereits geändert.


Außerdem können Sie über den Firefox Monitor Ihre eMail-Adresse prüfen und herausfinden, was Hacker über Sie wissen. Außerdem können Sie dort auch Sicherheitsberichte abonnieren. Sicher eine gute Maßnahme.

Und - verlassen Sie sich nicht auf die Recherche über nur eine Seite, so die allgemeinen Empfehlungen.

„Oh no – pwned!“

Lesen Sie bei Ihrem Check: „Oh no – pwned!“ dann ändern Sie zügig das entsprechende Passwort. Es empfehlen sich auch weitere Maßnahmen. Wer die Information „No pwnage found!“ erhält, kann sich entspannen, sollte aber trotzdem die Passwort-Sicherheit (siehe: Zwei-Faktor-Authentifizierung) nicht vergessen. Regelmäßige Checks empfehlen sich natürlich auch. Und - meiden Sie offene Netzwerke.

Mein Fazit zum Umgang mit Passwörtern:

  1. Ändere Dein Passwort. 
  2. Jeder Account/Zugang - ein Password - konsequent.
  3. Lege eine "geheime" eMail-Adresse an, die nur für Logins genutzt wird und sonst unbekannt bleibt.
  4. Wähle "lange" Passwörter, auch wenn manche Anbieter keine "langen" Passwörter akzeptieren. (Ja, das gibt es wirklich!) Empfohlen sind 8-20 Zeichen. 
  5. Wähle keine einfallslosen Passwörter wie "123456".
  6. Integriere Zahlen oder Sonderzeichen, auch Groß- und Kleinschreibung. 
  7. Notiere Passwörter nicht, oder wenn - halte die Liste unter Verschluss.
  8. Nutze ein System, aber kein einfaches - oder einen Passwortmanager. 

Einmal ist kein Mal

Datensicherheit ist keine Einmalaktion. Sie muss regelmäßig wiederholt werden. Deshalb habe ich jetzt meinen Terminkalender bereichert: Ich plane Sicherheitsrecherchen ein.

Webseiten und Hintergrundinfos

Möchten Sie mehr wissen? Dann lesen Sie den Sachstand ausführlicher auf der Heise Webseite nach. Dort gibt es auch weitere Seiten mit Passwort-Ratgebern und mehr. 

Nützlich fand ich auch die Tipps von der Webseite "Onlinewarnungen". Die informierte mich zum Beispiel über die deutsche Variante von "Have I Been Pwned". 

Wer mehr über die Bedeutung wissen will, für den lohnt sich ein Blick auf "bedeutungonline".

Und nutzen Sie den einen oder anderen Technik-Newsletter, auch wenn es manchmal die Geduld strapaziert:

Mein Informationsfavorit

Auch wenn die Conrad-Werbung mit täglich zwei Newslettern die Geduld strapaziert, der Conrad TechTicker war es bislang Wert. Der überarbeitete Conrad Info Ticker (seit 1.1.2019) ist schlechter: Die Anreißer sind zu allgemein und die Zahl der Meldungen ist reduziert. Früher - im Tech Ticker - reichte ein Blick für eine umfassende Information, jetzt braucht es den Klick auf die Webseite. Und auch dann erscheinen sie mir schlechter aufbereitet. Dennoch - seriöse Infos frei Haus sind nicht so häufig. Hier finden Sie den Heise-Artikel mit Hintergrundinfos.

Autor: Claudia Grötzebach

Montag, 14. Januar 2019

Der inspirierend herzliche Berufsverband für Trainer Organisationsberater und Coaches


Ein denk- und merkwürdiger Workshop mit Lisa Boje

Am Beginn stand Skepsis, am Ende Begeisterung. Dazwischen lagen drei Fragen, eine Auswertung, Lachen, Scherzen, Herzeln und Brüten.
schnell begeistern die Ergebnisse
Sabine Theisen-Schwede, Dr. Inge Osthoff

Auch Vereine müssen sich ab und zu neu positionieren

Wer von uns kennt das nicht? Wir arbeiten gut, wir überzeugen, die Teilnehmer sind zufrieden, aber wie sage ich es „meinem Kinde“? Mal hat sich unsere Expertise geändert oder wir brauchen ein Lifting. - Den eigenen Standort neu zu bestimmen und seine Selbstdarstellung zu optimieren, ist für die meisten von uns eine echte Herausforderung. Vereinen geht es nicht anders.

Fünf Aktive zu Gast bei Lisa Boje

Roland Schulz, Ines Schulze-Schlüter,
Sabine Theisen-Schwede, Inge Osthoff
Deshalb trafen sich fünf Aktive des T.O.C. e.V. an einem schönen Maisonntag in Krefeld zu einem Corporate-Strategie-Workshop bei Lisa Boje. Die Marketing-Expertin aus der Schweiz ist eine ausgewiesene Expertin für die Corporate-Strategie und hatte dem T.O.C. e.V. ein Sponsoring angeboten.

Aufwärmen ist bei T.O.C.isten nicht nötig

Die geplante Aufwärmrunde war bei uns überflüssig, so locker, herzlich und entspannt wie es sofort startete. Da bekamen die vorbereiteten Motivpostkarten eine andere Bedeutung: Wer fand das spannenste, witzigste oder treffendste Motiv. In der Sache ging es wortreich zu. 

Drei Fragen führen durch den Workshop

Drei Leitfragen prägen die drei der vier Arbeitsphasen eines Corporate-Strategie-Workshops:

Was ist das Leistungsversprechen? (Consumer Benefit) Es brüteten die Anwesenden. Die Ideen sprudelten, Lisa schrieb. Hier ein Einfall. Da ein Gefühl. Dort ein Zweifeln. Lisa hakt nach. Eine neue Sicht auf die eigenen Leistungen und schon kommen scheinbar völlig neue Angebote ins Spiel.
Was ist eigentlich T.O.C.?
Claudia Grötzebach

Womit begründen wir unser Versprechen? Wie können wir unsere Leistungsfähigkeit beweisen? (Reason/why to belief?) Hier füllen Verbandshistorie, persönliche Qualitäten und Qualfikationen, Produkte und Engagement die gelben Post-its.

Wie sprechen wir unseren Kunden und Kollegen an? (Tonality) Wie gehen wie miteinander um? Was erleben wir andernorts? Herzlichkeit, Respekt und Offenheit sind uns am wichtigsten, stellen wir fest. Freundliche Gradlinigkeit statt Schicki Micki und dem Bedürfnis zu beeindrucken. 


Lisa Boje und Inge Osthoff
bereiten das Punkten vor

Punkten führen zu unseren Kernaussagen

Am Ende gilt es, auszuwählen: Wir punkten die Fülle der Ideen und entwickeln so Schwerpunkte und Kernaussagen. 

Einfach aber ganz und gar nicht simpel

Einfach, aber nicht simpel und leichter als es im ersten Moment scheint ist diese Corporate-Strategie, die vorab interessant wirkte, aber inspirierend? Das konnten wir uns noch nicht vorstellen. 

Inspiriert, beschwingt, "high"


T.O.C. beschwingt:
Ines Schulze Schlüter, Roland Schulz
Am Ende sind wir inspiriert, begeistert und ein wenig „high“. Es ist erstaunlich, wie aus Ideen, Erinnerungen, Überzeugungen, persönlichen Bewertungen, kleinen Erlebnissen, Satzfetzen, Gedanken, Formulierungssplittern, Zweifeln, Bedürfnissen und Assoziationen langsam ein gemeinsames Gefühl, eine gemeinsame Perspektive, gemeinsame Bilder und Schwerpunkte heranwachsen. 

Langsam formen sich neue Dimensionen. Es entwickeln sich Zusammenhänge und Schwerpunkte. Der Blick wandert, mal auf Erfahrungen („Das hatten wir mal“), die Kollegen, den persönlichen Gewinn: was wir so schätzen in und an diesem Miteinander.

Plötzlich ist die gemeinsame Vision da

Und plötzlich ist sie da - die alle überzeugende, gemeinsame Vision, in Worte gegossen - inspirierend. Jetzt wussten wir - schwarz auf weiß - , warum wir miteinander arbeiten und gerne miteinander arbeiten (wollen). - 
Was ist eigentlich T.O.C. e.V.? 
Freunde, Austausch, Ideen, Projektschmiede, lebendig, warm, freundlich, herzlich, beschwingend, belebend, motivierend, aktivierend.

Corporate-Strategie? - Das muss man einfach erleben!
- Und Lisa Boje auch...

Autor: Claudia Grötzebach

Und wo war jetzt der Workshop?


Zertifizierung light? - Die GRETA-Kompetenzbilanzierung vielleicht doch noch nicht ganz ausgereift? Eindrücke von dem Greta-Workshop am 22. Juni 2018 in Soest.

„Und wo war jetzt der Workshop?“ Diese Frage ist ein wenig symptomatisch für den Eindruck, den die Greta-Roadshow in Soest hinterlies. Eine wichtige Teilnahme, denn bislang hat sich der T.O.C. e.V. keinen rechten Eindruck machen können von diesem Projekt, das mal als Zertifizierung, mal als Kompetenzbilanzierung bezeichnet wird.
Noch schwieriger wird es, wenn plötzlich die Begutachtung von Lehrenden Thema ist und im nächsten Moment die Begutachtung von Veranstaltungen und eine Reorganisation und Bilanzierung von Fortbildungsinstituten.
Kurz: Wer sich bislang mit dem Projekt noch nicht beschäftigte, dem wird es nicht leicht gemacht. Dieser Ferneindruck ließ sich in Soest eher bestätigen als wiederlegen. 

Was ist Greta?

GRETA ist ein vom Bildungsministerium gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Die Aktiven arbeiten seit 2014 daran, ein Anerkennungsverfahren für Lehrende zu entwickeln. Dieses Verfahren will die Kompentenzen von Lehrenden erfassen, daraus Standards entwickeln und dann in einem Beratungs- bzw. Validierungsprozess jedem interessierten Trainer, Dozenten, Referenten... die Möglichkeit geben, sich bilanzieren zu lassen.

„Was läuft aktuell?“

Aktuell ist die öffentliche Förderung diesen Projektes ausgelaufen. In der Endphase präsentierten die Projektverantwortlichen seit Mai die Ergebnisse ihrer Arbeit, und damit das entwickelte Kompetenzmodell, in öffentlichen „Workshops“ an verschiedenen Standorten. Der T.O.C. e.V.. hat in Soest an einer der letzten öffentlichen Präsentationen teilgenommen.

Wie sah der „Workshop“ aus?

Von 11:00 bis 15:00 war der „Workshop“ ausgeschrieben. Ein Zeitraum, der  für einen Workshop etwas knapp bemessen schien, aber praktisch ist, wenn man den Focus auf Alltagstauglichkeit legt: So braucht es keine Übernachtung. Es bleibt bei einer Tagesveranstaltung. Zu erwarten ist dann aber ein ziemlich vollgepackter Tag. So war es auch.
Ziemlich pünktlich begann es um 11:00 mit der Eröffnung durch das gastgebende Institut, die Supportstelle Weiterbildung im Tagungshaus der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule in Soest. Bis zur Mittagspause folgte dann eine rund einstündige Präsentation des Projektes in Interviewform.
Um 13:00 starteten dann zwei parallele „Workshops“, in denen sich die Teilnehmer entweder über das Anerkennungsverfahren oder über die Einführung in die Praxis informieren konnten.
Und schließlich gab es eine rund halbstündige Diskussion zum Abschluss der Veranstaltung. 

Und was genau wurde entwickelt?

Entwickelt wurde das GRETA-Kompetenzmodell in Anlehnung an jene Kompetenzmodelle, die den Pisa-Reformprozess prägten, entwickelt nach Franz Weinert. Das vorliegende Modell versuchte zunächst einmal  zu erfassen, über welche Handlungskompetenzen professionell Lehrende verfügen sollten. Dies Kompetenzen bildet das Modell in einem Kompetenzkreis ab, der sich in vier Felder und drei Ringe gliedert.
Auf der Basis dieses Modells wurden dann de facto zwei Produkte entwickelt: erstens eine Kompetenzbilanzierung der Lehrenden (PortfolioPlus) und zweitens die Einordnung von Veranstaltungen innerhalb des Kompetenzmodells. Hierbei geht es darum, Veranstaltungen im Hinblick darauf, welche Kompetenzen sie fördern, einzuordnen. Es kann also als Steuerungsinstrument für Bildungsanbieter dienen. 

Angestestet wurde PortfolioPlus

In einer Testphase wurde vor allem das PortfolioPlus, also das Diagnosemodell für Lehrende ausprobiert, anscheinend mit positiver Rückmeldung, denn die identifizierten Kompetenzen deckten sich weitgehend mit den von den Probanten selbst wahrgenommenen und bestätigten wohl weitgehend das Selbstbild der Testpersonen.

Und warum das Ganze?

Der Ausgangspunkt ist sympathisch: Die vorgestellte Form der Kompetenzbilanzierung will den Lehrenden aber auch Auftraggebern, z.B. Instituten und Bildungseinrichtungen, Orientierung geben. Standards sollten ermöglicht werden, die eine Vergleichbarkeit im Know How der Lehrenden schaffen und damit auch allgemein zu einer Anerkennung der Qualifikation der Lehrenden führen. Vielleicht, so schimmert die Hoffnung der Initiatoren heraus, kann das auch zu einer Befreiung aus den prekären Arbeitsverhältnissen in weiten Teilen der Weiterbildung schaffen. 

Kritikpunkte

Das Ganze ist derzeit noch viel zu diffus und unsauber ausgerichtet, so der Eindruck. Man präsentiert ein Produkt, doch de facto sind es mehrere, derzeit zwei, potentiell drei. Da sind begriffliche Unsauberkeiten wie der Bezeichnung „Workshop“ für diese Präsentation. Erarbeitet wurde nichts, ergebnisoffen war auch nichts... Also war der Begriff „Workshop“ schlicht falsch gewählt, vielleicht weil er so schick ist? Gespielt mit dem Zielbegriff der „Anerkennung“ als Ziel/Sinn der Kompetenzbilanzierungen. Das suggeriert Nähe zu einer Zertifizierung. Dafür aber fehlen Know How und klare Standards.

Zielgruppe?

„Wer ist die Zielgruppe?“ - Anwort: „Alle Lehrenden... 530.000 derzeit statistisch geführte.“ Die Frage nach der Zielgruppe konnte also nicht wirklich beantwortet werden. Grundlage eines jeden Marketings ist eine Zielgruppendifferenzierung. Hier macht das Bildungsmarketing keine Ausnahme. Haben sich die Entwickler wirklich nicht mit Konkurrenzprodukten oder aktuellen Trends beschäftigt? Haben Sie nicht recherchiert, wie Bildungsanbieter ihre Qualität sichern und ihre TOC-Partner auswählen? Wäre es nicht wichtig zu klären, ob es Unterschiede in den Kompetenzen von Trainern, OrganisationsBeratern, Coaches, Dozenten, Referenten gibt? Passt das Modell auf alle? Gibt es zu identifizerende Unterschiede in den Benchmarks? Lassen sich Unterschiede feststellen zwischen z.B. formell ausgebildeten Lehrenden und nicht bzw. punktuell ausgebildeten? In der Roadshow blieb der Eindruck, man beschäftige sich damit nicht. Falls die Aktiven es nicht thematisieren wollten, haben Sie sich keinen Gefallen getan.

Was machen Sie anders?

Frage: "Wie grenzen sich die beiden Produkte von bestehenden Zertifizierungen ab? Was ist da angedacht?" - Antwort: "De facto nichts, darum könnten sich ja der T.O.C. e.V. und der DVWO e.V. kümmern." Das klingt wenig solide. 

Ein zarter Hauch von Schein statt Sein

Handwerklich wirklich sauber? Kompetenzen zu definieren, statt Wissensprüfung und Arbeitsprobe... Ist die heutige TOC-Qualifizierung nicht schon weiter? Bei aktuellen Ansätzen werden beide, Wissens- und Kompetenzbilanzierung miteinander kombiniert. In den Beschreibungen der GRETA-Kompetenzbilanzierung klingt es eher nach Bilanzierung auf der Grundlage von Selbstauskünften. Das wirkt eher wie eine Scheinzertifizierung.

Viel Geld für nichts?

Ein Preis von 500,-- Euro ist für einen VHS oder IHK-Trainer viel. Eine Refinanzierung erscheint aber wenig realistisch. Wo soll es herkommen, wenn Honorare nicht verhandelbar sind?
Annerkennung von Lehrqualifikationen erreicht man üblicherweise durch Standards, Zugangsbeschränkungen und differenzierte, durchdachte Angebote, nicht durch „nice-to-have“-Konzepte.


Damit wirkt die Kompetenzbilanzierung eher als ein Analysetool für Lehrende ähnlich wie sie auf der Basis von Persönlichkeitsmodellen z.B. DISG-Profile entwickelt werden.

Zukunftsperspektive?

Das Projekt hat tatsächlich Potential. Es könnte ähnlich wie ein Persönlichkeitsmodell eine Art Kompetenzenmodell für Lehrende sein. Als Diagnose- und Steuerungselement nicht schlecht. Doch bevor das tatsächlich Verbreitung finden könnte, müssten die Unklarheiten aufgearbeitet werden. Vielleicht stellt sich im Zuge der ARbeit heraus, daß eine Differnzierung z.B. der Lehrenden nach Coaching, Training, Seminardozent... irrelevant ist, da sich laut Analyse keine Unterschiede feststellen lassen. Doch das sollte dann als Ergebnis eines Validationsprozesses formuliert werden und nicht, weil es nicht bedacht wurde oder nicht bearbeitet werden soll, will, wird...
Jeder Lehrende muss hart für sein Geld arbeiten und wenn er es so investiert sollte er ein wirklich ausgereiftes Produkt mit klaren Profil, klarem Erkenntnisgewinn und klaren Refinanzierungsmöglichkeiten durch echte Wettbewerbsvorteile erhalten. Es gibt also noch Luft nach oben.

Autor: Claudia Grötzebach

Dienstag, 27. November 2018

Der neueste Tesla - endlich mal "echte" künstliche Intelligenz!

Gerade erst wurde berichtet, das neueste Modell von Tesla hat einen Wintermodus entwickelt. Bei niedrigen Temperaturen verweigert sich der neueste Tesla. Der Wagen bleibt verriegelt, die Scheiben oben, kurz das Verhalten erinnert an eine Arbeitsverweigerung. - Für ältere Modelle ist ein solches Verhalten nicht bekannt.

Eine "echte" künstliche Intelligenz?


Was so mancher als Beeinträchtigung betrachtet, erscheint mir eher als ein Zeichen von "echter" künstlicher Intelligenz, die so manchem vernetzten Gerät fälschlicherweise zugeschrieben wird.

Der Post-Scooter macht seinen Fahrer wohl das Leben schwer

Denn von den anscheinend begeehrten Post-Scootern hört man hinter vorgehaltener Hand wenig Gutes. In der kalten Jahreszeit soll sich die Reichweite dramatisch verkürzen. So mancher Fahrer verzichtet anscheindend auch auf den Einsatz der Heizung, da die viel Batterieleistung schluckt und auch die Rückkehr auf den Standort scheint nicht immer sicher.

E-Roller-Besitzer und Handynutzer kennen das Phänomen

Aber auch Handynutzer kennen das Phänomen der "rapiden Selbstentladung" bei Kälte, da schon in TV-Berichten thematisiert wurde. Und wer - wie ich - einen eRoller nutzt, der hat seinen Roller auch schon mal mit Hilfe seines Diesels oder Benziners zurückholen musste, weil der unterwegs den Dienst verweigerte und - natürlich - keine Lademöglichkeit bestand.

Der Tesla - erfrischend voraussschauend

Wie schön aus meiner Sicht, wenn das Gefährt schon vor der Dienstfahrt deutlich macht, daß es bei solchen Temperaturen besser nicht Fahrt aufnimmt. So kann der glückliche Autobesitzer doch lieber auf ein zuverlässigeres Gerät ausweichen: seinen vierrädrigen Verbrennungsmotor.

Autor Claudia Grötzebach


Montag, 29. Oktober 2018

Vorzugskonditionen für den DGSL LernKongress 2018 am 3./4. November 2018


In Ludwigshafen findet der diesjährige LernKongress der DGSL e.V. statt.

Die Vorstände des DGSL e.V. machen allen T.O.C.isten ein tolles Angebot:Sie können zum Mitgliedsbeitrag der DGSL-Mitglieder am DGSL-LernKongress 2018 teilnehmen und bekommen darüber hinaus auch noch einen Last-Minute-Rabatt von 15 %.
Die Tage können auch einzeln gebucht werden.
Die Konditionen gelten für die Mitgliedsverbände des FWW e.V. 

Alle weiteren Informationen gibt hier:
https://dgsl.de/files/Flyer_LernKongress_2018.pdf


Autor: C.G.

Ein Date mit einem Verkaufstrainer

Oliver Schumacher

Ein junger Mann betritt den Raum, ein sehr jung wirkender Mann. Die Frisur und das Gesicht erinnern ein wenig an den fliegenden Reporter Tintin mit seinem aufstrebenden Schopf. Groß, nicht zart, und heiter setzt er sich auf einen Platz in der Runde.

Offen und klar

Es braucht etwas Flexibilität, von ihm und von uns, denn in der Vorbereitung hat sich ein Missverständnis eingeschlichen. Um zwölf Uhr ist nicht unsere Mittagspause geplant, auch nicht der Beginn des Vortrages, sondern ersteres ist für ein Uhr vorgesehen -  wie meistens bei unseren Mitgliederversammlungen. Letzteres ist nach der MV geplant, meist um die 14:00, 15:00 herum. Doch ein offenes Wort klärt das Missverständnis und ändert unsere Zeitplanung. Oliver Schumacher wartet bis nach dem Mittagessen, und wir stellen zwei Anträge zurück, unterbrechen die Mitgliederversammlung, und ziehen seinen Vortrag einfach vor.Oliver Schumacher, von dem Vorstandsmitglied Dr. Inge Osthoff so begeistert war, ist Verkaufstrainer, Buchautor und Betreiber des Expertensuchportals "Let’s find experts“. Inge Osthoff hatte Schumacher als Gastredner für die Fortbildung vorgeschlagen.

Von Schwächen und Fehlern zum Auftakt

Da ist er nun, ein deutscher Tintin offen freundlich, entspannt, der uns überwiegend alten Hasen, zahlreiche interessante Tipps und Ansichten mit auf den Weg gibt. Und das angesprochene Themenspektrum ist breit.
Für einen Verkaufstrainer ungewöhnlich, erzählt er von eigenen Schwächen und Fehlern zum Auftakt. Zugegeben, die halten sich in Grenzen. Doch leicht und charmant lässt der heute 45-jährige uns Anteil haben und zurückblicken, auf jene Momente, in denen er total vor die Wand gelaufen ist. Ein Trainer, Berater oder Coach, der das nicht kennt, muss meines Erachtens lügen. Also nickt jeder zustimmend und verständnisinnig.

Tipps und Tricks für Youtube

Screenshot des Youtube-Kanals von Oliver Schumacher
Es folgen Tipps und Tricks für die Selbstvermarktung per Youtube.
Thumbnails, die Startbilder, sind Thema, genauso wie das Arbeiten mit „Schlüsselwörtern“, um das Google-Ranking zu beeinflussen.
Wie man geschickt Kooperationspartner findet, um alles zu schaffen, ebenso wie ein kleiner Ausflug in Richtung „Bildinszenierung“ werden angesprochen. Aber werfen Sie doch selber einen Blick auf seinen Youtube-Kanal:
https://www.youtube.com/c/oliverschumacherverkaufstrainer.


Schubkraft durch Wikipedia und eine selbstbewußte Honorarverhandlung

Ich persönlich habe meinen Erweckungsmoment, als ich feststelle, dass ich bei Wikipedia einen Eintrag Wert bin. Als Buchautorin, habe ich das Anrecht dort genannt zu werden, weil ich mehr als vier Buchpublikationen aufweisen kann, die bei der Deutschen Nationalbibliothek gelistet sind.
Andere nehmen als Denksportaufgabe mit, 60 % des Wissens zu verschenken. Er handele so und lebe gut von dieser Strategie, so Oliver Schumacher. Anhand seiner eigenen Webseite (https://oliver-schumacher.de/)gehen wir die Grundprinzipien seiner Verkaufsstrategie durch. Interessant, wie er sich von anderen unterscheidet.
Einige sinnen seiner Art nach, Honorare zu platzieren. Schumacher verhandelt nicht. Schumacher wartet nicht, bis er gefragt wird. Schumacher nennt. Ich nicke, Honorare sollten gut kalkuliert und wohl abgewogen sein. Dann präsentiert man sie auch klar und selbstbewusst.

Expertensuchportal "Let’s find experts“

Konzentriertes Zuhören. Roland Schulz, Oliver Schumacher
Interessant auch sein Expertensuchportal "Let’s find experts“, in das er uns kurz einführt. Spannend sein Preisangebot für den Erfolgsfall. Das hab ich so noch nicht gesehen. Spannend auch die Werbebroschüre, von denen er einige dalässt. Die wirbt nicht für  das Portal, wie man es sonst kennt, sondern gibt Tipps für die Akquise unter acht Überschriften:
  • Finden Sie heraus, was ihr Gegenüber wirklich will und braucht.
  • Nennen Sie souverän von sich aus ihr Honorar.
  • Gehen Sie locker mit Preiseinwänden um.
  • Bauen Sie Verbindlichkeit auf.
  • Steigen Sie aus, wenn es einfach nicht passt.
  • Fragen Sie gezielt nach dem konkreten Verbleib.
  • Schreiben Sie nur Angebote, wenn Ihre Chancen gut stehen.
  • 3 Tipps für Ihren ansprechenden Auftritt im Internet.

Die Zwischenzeilen können Sie übrigens nachlesen unter https://www.letsfindexperts.com/

Am Ende hat er ein Lächeln auf alle Gesichter gezaubert. Das war „ein wenig anders“ und „erfrischend ehrlich“. Es hat gepasst.

Autor: C.G.

Samstag, 27. Oktober 2018

Mitgliederversammlung mit Überlänge und guter Stimmung


Am vergangenen Samstag fand die ordentliche Mitgliederversammlung des T. O. C. e.V. in Meerbusch bei Dr. Marlies Speis statt.

Der neue T.O.C.-Vorstand mit Dr. Marlies Speis
von links. Marlies Speis, Roland Schulz, Inge Osthoff, Claudia Grötzebach

Viel Persönliches und ein verspäteter Start

Etwas verspätet, nach intensiven Plaudereien, Kaffee, Umarmungen und persönlichem Austausch begann die Versammlung um 10:18 Uhr.
Als Sitzungsleitung fungierte wieder Claudia Grötzebach, Inge Osthoff übernahm das Protokoll. Nach ausführlichen Rechenschaftsberichten, konnten etliche Altlasten abgeschlossen werden und der Aufbruch in die Zukunft beginnt.

Ralf Besser jetzt Ehrenmitglied

Spannend wurden die Entwicklungen in den Dachverbänden bewertet, in denen der T. O. C. e.V. Mitglied ist. Ralf Besser, Präsident des FWW e.V. wurde einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt, genauso soll Gerd Mewes, langjähriges Mitglied des T.O.C e.V., eine Ehrenmitgliedschaft angeboten werden.
Intensiv diskutiert wurden die neuen Entwicklungen zum Qualitätsmanagement, die im DVWO e.V.
entwickelt wurden. Dort überlegt der T. O. C. e.V., sich eventuell stärker zu engagieren.

Zügige Antragsbearbeitung nach einem inspirierenden Oliver Schumacher

Rasant war nach einem Vortrag von Oliver Schumacher, die Bearbeitung der Anträge.  Zur Entscheidung stand Einiges: Eine Neufassung der Satzung, in der auch der Datenschutz künftig berücksichtigt ist und die Rechte und Pflichten der Mitglieder etwas schärfer und klarer gefasst wurden.
Neu war auch die verschlankte und systematisierte Mitglieds- und Beitragsordnung. Ein vorher sehr differenziertes und damit auch kompliziertes System in der Handhabung wurde verschlankt, systematisiert und so zusammengefasst, das künftig nur noch mit vier Partnerschaften und vier Seiten gearbeitet wird.  Die Beiträge bleiben weitgehend unverändert, wurden aber reduziert auf im Wesentlichen vier Beitragssätze, ensprechend der Zahl der Mitgliedschaften. Zusätzlich ermöglichen die Formulierungen künftig Spielräume. Der Vorstand wird in der Zukunft die Möglichkeiten für Sonderaktionen haben.

Für die Zukunft geplant

Für die Zukunft sind noch eine Geschäftsordnung geplant, der Aufnahmantrag soll gestrafft werden und die Profile der Mitglieder aktualisiert.

Dr. Inge Osthoff

Wieder ein vollständiger Vorstand

Und endlich ist der Vorstand auch wieder vollzählig, denn das kooptierte Vorstandsmitglied Dr. Inge Osthoff wurde einstimmig zum neuen Vorstandsmitglied gewählt.

Die Mitgliederversammlung endete mit etwas Verspätung um 17:30 Uhr.

Autor: CG

Freitag, 26. Oktober 2018

Hinter den Kulissen

oder "Was macht eigentlich ein Vorstand so den ganzen Tag?"

Als „normales“ Mitglied fragen Sie sich sicherlich, was ein Vorstand denn so den ganzen Tag macht. Viel der Vorstandsarbeit ist für Außenstehende nicht zu erkennen.
In diesem Jahr zum Beispiel haben wir über Wochen und Monate hinweg alte Akten archiviert, sprich Aktenordner gewälzt, die Daten digitalisiert (eingescannt, gelesen und überlegt, was damit zu tun ist) und häppchenweise ausgewertet. 
Daneben haben wir uns mit der DSGVO beschäftigt, - immerhin - da konnten sie nachlesen, was wir gemacht haben: Das Impressum wurde aktualisiert, die Selbstauskunft neu geschaffen, und es gab eine Reihe von Blogartikeln zu Ihrer Infomation.
Und dann haben wir ja auch noch diesen Blog eingerichtet und publizieren auch immer wieder in der Xing-Gruppe. Doch darüber hinaus?

Die Email-Flut

Gestern habe ich, nach einem längeren Auslandsaufenthalt ohne Zugriff auf mein Trainerverbandskonto, meine aufgelaufenen E-Mails abgerufen. Sage und schreibe 370 Mails wurden mir angekündigt. Von diesen Mails sind etwa ein bis zwei Drittel SPAM.

Ein Screenshot von Claudia Grötzebach
Eines unserer Dating-Angebote
Der Partnervermittler "Twoo" bietet uns unser tägliches Date. Selbst nach zwei Jahren haben sie immer noch nicht begriffen, dass wir nicht interessiert sind. Wir haben schon Partner für jeden Tag.
Könnten wir doch abmelden? Ja, aber diesen Account haben wir nicht eingerichtet. Eine Abmeldung bedeutet jede Menge bürokratischen Aufwand. Das haben wir schon bei der Übernahme unserer Xing-Gruppe erlebt. Also beschränken wir uns auf das Löschen dieser Mails. Das macht weniger Mühe.

Hochinteressant die Vielzahl von Werkstattwagen, die wir jeden Tag beziehen könnten. 10-20 Mails täglich können da schon zusammen kommen. Bei der Zahl von Aussendungen frage ich mich immer, ob sich die Anbieter nicht vorstellen können, dass jedes Lager einmal mit solchen Werkstattwagen überflutet sein könnte? Nun, vielleicht sind das auch Bestseller?

Besonders erheiternd waren für mich zwei Mails vom 17. September und vom 25. Oktober. Da schrieb der „vorstand@trainerverband.de“ an den „vorstand@trainerverband.de“:
Screenshot von Claudia Grötzebach
Derzeit ist diese Drohung mit drei Varianten im ePostkasten
„Ihr geheimes heimliches Leben.
Hallo!
Wie sie sich schon vorstellen können ist ihr Konto (vorstand@trainerverband.de) auf geknackt, da ich Ihnen diesen Brief von gesandt habe. :-(“
Man droht uns mit kompromittierenden Bildern besuchter Pornoseiten und behauptet, uns mit unserer eigenen Webkamera aufgenommen zu haben....


Oft sind unsere täglichen Arbeiten nicht wirklich angenehm. Manches Mal nerven wir uns auch ganz schön. Doch immer wieder gibt es was zu lachen.

Autor: CG

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Mitgliederversammlung des T.O.C. e.V. am kommenden Samstag, 20.10.2018

Am kommenden Samstag findet in Meerbusch-Niederrath die jährliche ordentliche Versammlung des T.O.C. e.V. Bundesverband der Trainer Organisationsberater Coaches statt.
Ein volles Programm erwartet Mitglieder und Gäste u.a.:
  • Gewählt wird das kooptierte Vorstandsmitglied Dr. Inge Osthoff
  • Die Satzung wird nach zum zweiten Mal neu gefasst, eine Folge der DGSVO und der angedachten Projekte
  • Nach langen Jahren werden wieder Ehrenmitgliedschaften beantragt
  • Eine aktualisierte Beitrags- und Mitgliedsordnung stehen zur Abstimmung
  • und offene Fragen der letzten zwei Jahre endlich geklärt.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Fortbildung.

Oliver Schumacher, sechsfacher Buchautor, leidenschaftlicher Youtuber und mittlerweile gefragter Verkaufstrainer, erzählt von seinen persönlichen Anfängen als Nobody in der Verkaufstrainerszene 2009 hin zu einer gut laufenden Selbstständigkeit. Unter der Überschrift

Endlich mehr Anfragen – wie Selbstmarketing gelingt


öffnet er das Schatzkästchen seiner Vertriebserfahrung für uns: „Der größte Gegner des Anbieters ist nicht der Mitbewerber, sondern die eigene Unbekanntheit“ Schließlich können Kunden nur von denen kaufen, die sie kennen.

Leider hätten viele Anbieter Probleme bei der Akquise, weil potentielle Kunden gar nicht wissen, dass es diese Anbieter überhaupt gibt. Die Präsenz in den öffentlichen Netzwerken ist heutzutage nur schwer verzichtbar. Andere wieder haben Hemmungen potentielle Auftraggeber anzurufen oder anzusprechen. 

Seine Themen sind weiter:
Tipps für die Akquise/den Erstkontakt
Wie überzeuge ich im Gespräch?
Wann nenne ich mein Honorar?
Wie sorge ich für mehr Verbindlichkeit?
Was kann ich tun, damit auch „nebenbei“ Anfragen kommen?

Gastgeber ist wieder unser langjähriges T.O.C.-Mitglied Dr. h.c. Marlies Speis, die Ihre idyllisch gelegenen Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

Beginn der Veranstaltung: 9:30 das Ende der Mitgliederversammlung ist für 17:00 geplant. Ort: MSP Trainerakademie, staatlich anerkanntes, zertifiziertes Weiterbildungsinstitut §10 AWBG für Stress-Burnout-Forschung. Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung AZAV, Schweinheimer Weg 4a. 40670 Meerbusch-Osterrath.

Die Mitgliederversammlung ist traditionell öffentlich, aber bitte melden Sie sich - ruhig auch kurzfristig - beim Vorstand an: Vorstand@trainerverband.de

Autor: C.G.

Montag, 30. Juli 2018

" 21 berufliche E-Mails"

so viel elektronische Post erhalten die Deutschen durchschnittlich pro Tag, ermittelte der Branchenverband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage.

Stimmen die Zahlen auch bei mir?
Gerade habe ich meinen persönlichen Postkasten daraufhin geprüft. Derzeit habe ich tatsächlich eine solche Zahl aufzuweisen. Und darüber bin ich glücklich und - überraschenderweise - der DGSVO dankbar.

Der DSGVO-Terror tobte
In der Stressphase im Mai hätte ich das nicht für möglich gehalten. Damals terrorisierten viele Partner um den 25. Mai herum mit ihrer DSGVO-Post. Eines sonntags habe ich nachgezählt. von 200 Mails im Postkasten bezogen sich 70 auf die DSGVO - Stand nur an diesem einen Tag!
Darauf habe ich - wie Sie vermutlich auch - mit einer sich steigernden Verweigerungshaltung reagiert. Viele haben kein O.K. mehr erhalten. Die Folge: Die Zahl der Eingänge ist entspannend zurück gegangen. Jetzt muss ich nur noch der Tendenz widerstehen, diese Zahl hochzuschrauben.

Wie geht es Ihnen mit den Nachwirkungen der DSGVO? Haben Sie es leichter oder schwerer?

Autor: Claudia Grötzebach