Sonntag, 17. November 2019

"Spiegelschimmernd, intensiv, farbig, herzlich und mit klaren Punkten§

Mitgliederversammlung des T.O.C. e.V. 2019, Bild: C.G.
In der Trainerakademie MSP grüßt
sogar der Boden herzlich. Bild: C.G.
so beschreibt sich die Mitgliederversammlung (MV) des T.O.C. e.V. am 26. Oktober 2019 in Meerbusch-Osterrath.

Eine Idylle der Herzlichkeit neben Pferdekoppeln

In dem idyllischen Ambiente der Räume der MSP-Trainerakademie von Dr. Marlis Speis begann die MV um 10:15 mit acht Personen und wuchs dann nach und nach an.

Pausenambiente. Bild: C.G.
Eine überschaubare Tagesordnung

Mit rund acht Punkten war die Tagesordnung dieses Mal überschaubar und vor allem von den Projekten für die Zukunft geprägt. Transparenz schaffte die Vorlage einer Geschäftsordnung, mit der der Vorstand Regeln für die eigene Arbeit aufstellt.


Zurück zur Herzlichkeit der KAL-Jahre und mehr Transparenz
Pausengespräche. Bild: C.G.

Im vergangenen Jahr beobachteten Roland Schulz, Inge Osthoff und Claudia Grötzebach die eigene Arbeitsweise innerhalb des Vorstandes und gaben sich eine realistische, die eigene Arbeitspraxis beschreibende Geschäftsordnung. Die dreiseitige Arbeitsordnung stellte Claudia Grötzebach am letzten Oktobersamstag vor. Interessierte können sie hier nachlesen. Damit soll die Arbeitsweise des Vorstandes für alle Mitglieder nachvollziehbar werden. und zugleich eine Prüfung ermöglichen. Wurde vielleicht noch etwas Wichtiges Vergessen?
Jetzt ist der Weg frei für  den Vorstand, um jedes Mitglied kennen zu lernen.

Das Fundament des T.O.C. e.V.:
persönlicher Kontakt, ein herzliches Miteinander und solide Fortbildungen 

Hannelore Ruppert und Gerd Mewes.
Bild: C.G.
Wie wichtig gerade der persönliche Kontakt ist, wurde im Gespräch mit den langjährigen Mitgliedern deutlich. Hannelore Ruppert erinnerte daran, daß es insbesondere die persönlichen Treffen mit den dabei vermittelten Trainer- und Beraterhilfen für sie als Quereinsteigerin wichtig war. Hauptberuflich im Gesundheitswesen tätig habe die lehrende und vermittelnde Tätigkeit nur einen Teil ihrer Arbeit ausgemacht. Daher sei der T.O.C. e.V. (vormals KAL e.V. - Kommunikation und Aktives Lernen) als Impulsgeber und Fortbildungsanbieter für sie so wichtig gewesen. Hier habe sie sich einen großen Teil ihres Know Hows abholen können, um auch in in lehrender Funktion besser und besser werden zu können. Deswegen sei die Frage von Zugangsbeschränkungen in der Mitgliedschaft aus ihrer Sicht ausgesprochen wichtig und sensibel.

Persönliche Treffen als echte Herausforderung
Die Gastgeberinnen: Dr. Marlis Speis
und Désirée Friedrich-Hoff. Bild: C.G.

Genau dahin will der T.O.C. e.V. wieder zurück. Keine einfache Aufgabe, denn die Mitglieder sind bundesweit ansässig und müssten für persönliche Treffen weite Wege zurück legen. Es wird wohl einen Versuch wert sein, hier stärker online zu arbeiten.

Öffentlich wieder sichtbar werden

Details in der Trainerakademie
MSP. Bild: C.G.
Ein weiterer Schwerpunkt des Tages: "Wie will der T.O.C. e.V. künftig auf sich aufmerksam machen?
Welche Projekte sind angedacht und sollen mit den Mitgliedern diskutiert werden?"
Claudia Grötzebach stellte die Überlegungen des Vorstandes zur Öffentlichkeitsarbeit des T.O.C. e.V. vor.
Als zentrales Präsentationsmittel soll künftig die neugefasste Webpräsenz auf WordPressbasis dienen. Sie wird die Rolle diesen Interimsblogs übernehmen erweitet um die Möglichkeiten, die WordPress bietet.

In die Rolle als Berufsverband hineinwachsen:
informieren, orientieren, Interessen vertreten

Dr. Inge Osthoff. Bild: C.G.
Inge Osthoff präsentierte ihre Überlegungen für die Entwicklung von Berufsbildern, mit denen der T.O.C. e.V. anfangen will, sich sichtbar als Berufsverband zu präsentieren.
An dieser Stelle wurde die Diskussion besonders intensiv und die Anwesenden stellten sich auch die Frage: "Wie wollen wir als T.O.C. e.V. mit Zugangsvoraussetzungen umgehen?" Eine wichtige Standortbestimmung nicht nur aus der Sicht des Vorstandes, sondern auch aus der Sicht der anwesenden Mitglieder. Gerade die Einblicke von Hannelore Ruppert stimmten die Mitglieder und Vorstände nachdenklich, die erst später Mitglied des T.O.C. e.V. wurden. Gleichzeitig spielen die Veränderungen in den Generationen und ihrem Verhalten und ihren Ansprüchen eine wichtige Rolle. Sind das noch die gleichen Verhaltensmuster und Erwartungen, wie vor fünf, zehn oder zwanzig Jahren? Wie sieht sich der T.O.C. e.V. aus der Sicht von heute selbst? Es wurde deutlich, wie wichtig eine Diskussion innerhalb der Mitglieder zu diesem Thema ist.

Ehrenmitgliedschaft für Gerd Mewes

Roland Schulz und Gerd Mewes. Bild: C.G.
Endlich, endlich konnte der T.O.C. e.V. auch seinem Mitglied Gerd Mewes die offizielle Urkunde zur Ernennung als Ehrenmitglied überreichen.
Damit sprach der Berufsverband Mewes seinen Dank für seinen Einsatz für den T.O.C. e.V. in der Vergangenheit aus.
Immer wieder hatte er sich - auch wenn es schwierig war - ehrenamtlich da engagiert, wo es an Ehrenamtlern mangelte und übernahm auch ungeliebte Positionen wie den des Kassenprüfers. Das sei einen offiziellen Dank Wert, fand der T.O.C. e.V..

Jos Donners in einem ruhigen Moment. Bild: C.G.
Jos Donners als besonderes Highlight

Locker, humorvoll, unter reichlichem gemeinsamen Lachen präsentierte Jos Donners den Anwesenden das Konzept der Kernquadrate. Das hierzulande wenig bekannte Konzept begeisterte durch seine einfache, aber ganz und gar nicht schlichte Logik. In den Niederlanden schon in den Schulen, auch den Grundschulen angewandt, fristet es in Deutschland ein Schattendasein. Nach der Fortbildung konnte das kein Anwesender verstehen.
Das dürfte sich künftig ändern, so wie die Informationen nachgefragt wurden, die Jos Donners anbot.


Montag, 23. September 2019

Mitgliederversammlung am 26. Oktober 2019

Bild: Claudia Grötzebach

Die Einladungen zur Mitgliederversammlungen sind verschickt

In der vergangenen Woche hat der T.O.C. e.V. zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen für Samstag, 26. Oktober, in Meerbusch.

Zu Gast bei Dr. h.c. Marlis Speis

von links: Marlis Speis, Roland Schulz, Inge Osthoff, Claudia Grötzebach
Bild: C.G.

Wie schon in den vergangenen Jahren treffen sich die Mitglieder des T.O.C. e.V. wieder ab 09:30 im überregional bekannten Institut von Dr. h.c. Marlis Speis in Meerbusch, einem langjährigen Mitglied des T.O.C. e.V.:

MSP Trainerakademie 

staatlich anerkanntes, zertifiziertes Weiterbildungsinstitut § 10 AWBG für Stress-Burnout-Forschung.
Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung BRD mit Akkreditierungs-Zulassungsverordnung AZAV
Schweinheimer Weg 4a
40670 Meerbusch-Osterrath

Neben besonders zukunftsweisenden Projekten wird ein Highlight die Fortbildung ab 13:00 mit Jos Donners sein.

Kernquadrate/Kernqualitäten
ich mir die
Äpfel auf einem Bau
m
genauer
anschaue
,
dann stelle ich fest, wie
sich
jede
r
einzelne Apfel
von den anderen Äpfeln u
nterscheidet. So
ist es a
uch bei den
Mensch
en. Jeder von u
ns ist einzigartig mit seinen Kernq
ualitäten
der
eine ist sorgfäl
tig,
der ander
e ist kreativ und ein dritter ist sehr kommunik
ativ.
Das Modell:
Kernquadrate
/ Ker
n
qualitäten
Wenn
ich mir die
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uch bei den
Mensch
en. Jeder von u
ns ist einzigartig mit seinen Kernq
ualitäten
der
eine ist sorgfäl
tig,
der ander
e ist kreativ und ein dritter ist sehr kommunik
ativ.
Das Modell:
Wenn ich mir die Äpfel auf einem Baum genauer anschaue,
dann stelle ich fest, wie sich jeder einzelne Apfel von den anderen Äpfeln unterscheidet. So ist es auch bei den Menschen.
Jeder von uns ist einzigartig mit seinen Kernqualitäten - der eine ist sorgfältig, der andere ist kreativ und ein dritter ist sehr kommunikativ.
Das Modell:

Das Beispiel zum Modell:


(Bilder: Jos Donners/Inge Osthoff)

Aber - wie im richtigen Leben - gibt es Fallen, Herausforderungen und Allergien.

Hier findet Ihr weitere Infos:
https://management-akademie-nrw.de/kernqualitaeten-und-das-kernquadrat/

Unterlagen zum Download

Bitte melden Sie sich an: Anmeldeformular.

Mitglieder, die verhindert sind, können ihre Stimme auf ein anwesendes Mitglied übertragen. Sie finden hier das Formular zur Stimmrechtsübertragung.

Autor: C.G.


Donnerstag, 19. September 2019

Der Vorstand tagt wieder im Januar

Die Anfahrt zur halbjährlichen Vorstandsklausur im Juli 2019, Bild: Claudia Grötzebach
Zwei Mal jährlich setzt sich der Vorstand des T.O.C. e.V. zusammen, um strategische Entscheidungen zu treffen und all jene Verbandsangelegenheiten zu bearbeiten, für die es einen gemeinsamen Blick auf die Dinge braucht.
Wer Interesse an einem Mitwirken hat, kann sich den Termin jetzt schon vormerken:
05. Januar 2020 ab 10:00 im Westerwald.
Melden Sie sich kurz für alles Weitere an den Vorstand: Vorstand(at)trainerverband.de

Dienstag, 17. September 2019

Das Online Coaching Praxis Buch


Bild: eMentor/Anton Korduan

Wertschätzung auf den zweiten Blick


Dieses Buch habe ich zwei Mal begonnen und erst beim zweiten Lesen schätzen gelernt. Der erste Eindruck war: Irritation. Das liegt an einer eigenwilligen Haltung des Autoren und dem Einstieg, den er wählte.

Diese Besonderheit spiegelt sich im Format des Buches: Es fällt aus dem Rahmen. Hochformatig, zwischen A5 und A4, Hardcover und gewichtig, ist es kein Buch, das man mal ebenso mitnimmt. - Und ehrlich: Ich hätte mir weniger Gewicht gewünscht.

Der Ratgeber für den schlanken Einstieg ins online-Geschäft mit Werbeeinblendungen


Dieses Buch ist ein Ratgeber für T.O.C.s (Trainer OrganisationsBerater Coaches), die online gehen wollen.
Etwas präziser - ist es im Kern ein Ratgeber für den leichten Einstieg in online-Bildungsangebote mit Werbeeinblendunen. Der Autor rutscht ab und zu zwischen zwei Rollen hin und her, darunter leidet das Buch hier und da.

Wer wird von der Lektüre profitieren?


Doch vielleicht sollte ich anders anfangen: Überlegen Sie, ob Sie Ihr Wissen online anbieten wollen, ohne gleich in eine Webinarqualifikation oder gar in eine Weiterbildung zum Blended Learning Trainer/Moderator investieren zu wollen? - Dann tun Sie mit diesem Buch einen guten Griff.

Es geht implizit um ein spezielles Angebotsformat


Anton Korduan ist Coach und - ganz wesentlich - Softwareentwickler. Usprünglich, so die eigene Aussage, suchte er "nur" eine Lösung für seinen speziellen Ansatz eines online-Angebotes.
Ich würde dieses Angebot als Fernlehrgang - auf dem technisch aktuellen Stand - mit individueller Online-Betreuung definieren. Es geht also nicht (!) primär um Webinar-Angebote oder gar Blended Learning. Das sollten Sie vorab wissen.
Und damit spreche ich keine Wertung aus. Jeder der sich professionell mit Lehren und Lernen, ihren wissenschaftlichen und lernökonomischen Grundlagen beschäftigt, weiß: Das aufwendigste ist nicht immer das sinnvollste oder beste...

Daher: Finden Sie dieses Modell sympatisch, dann erhalten Sie hier eine wirklich leicht lesbare und praktische Anleitung, wie Sie zu einem solchen Angebot kommen. 

Aufbau mit ein paar Stolpersteinen


Doch warum habe ich dann gleich zwei Mal angefangen? - Das Buch gliedert sich in drei Teile. 

Der erste Abschnitt widmet sich der Einstellung und Haltung des T.O.C.s. Das war für mich irritierend, insbesondere da mir zunächst nicht klar wurde, worauf Korduan hinaus wollte. Mitte/Ende des ersten Kapitels wurde mir das dann beim zweiten Versuch klar und damit konnte ich mich mit diesem Teil auch anfreunden. Die Frage nach der Haltung stellt sich aus meiner Sicht für jeden Weiterbildner.

Der zweite Teil diskutiert den Vorteil bzw. Nutzen von online-Angeboten im Allgemeinen und verschiedenen Varianten im Besonderen. Hier beginnt aber auch schon der Einstieg in die Praxis mit ersten Übungen.

Und schließlich präsentiert Korduan im dritten Teil einen Handlungsplan nicht nur zur Erstellung, sondern auch zur Vermarktung Ihres Angebotes.

Vermutlich werden die Meisten überwiegend von Teil zwei und Teil drei profitieren.

Wie hat er es gemacht? Top oder Flop?


Design und Inhalt sind sozusagen das Werkstück für sein Vorgehen. Wenn er zum Beispiel in seinem Buch schreibt, daß Sie auf ein gutes, leicht lesbares Design achten sollten, dann zeigt er Ihnen, mit diesem Buch, was er damit meint. 

Während wir in vielen Bereich z.B. durch PowerPoint an Querformate gewöhnt sind, wählt Korduan hier ein extremes Hochformat. Eine klassische Serifenschrift und viele Leerzeilen. Was ich anfangs eher als Versuch betrachtete, Seiten zu schinden, macht Sinn, wenn leser davon ausgeht, daß das Buch zeigt, wie leser es in der Praxis machen sollen. 

Leicht lesbar, praktisch, praxisnah


Der Stil ist gut lesbar und eingängig, der Inhalt und die Tipps praktisch und praxisnah und es drängte sich mir ein Adjektiv auf: fürsorglich. 

Fürsorglichkeit kennt man sonst nicht


Das habe ich so bislang nur ein, zwei Mal erlebt. Korduan vermittelt den Eindruck, daß er sich wünscht, daß Sie mit Ihrem Online-Produkt Erfolg haben. Das finde ich gelungen. 

Nicht ganz so...


Weniger Nutzen zog ich aus dem Gastartikel. Doch hat mich das letztlich nicht gestört.

Irritierender waren für mich die Werbeeinblendungen für das Software-Angebot des Autors. Da hätte ich mir ab und zu ein wenig mehr Abstand oder Rollenklarheit gewünscht. 

Fazit


Mein Fazit: Wenn Sie nicht zum Online-Experten werden wollen, sondern eine schlanke Lösung anbieten, dann greifen Sie zu. Sie bekommen insbesondere mit Teil II und Teil III eine gute, praxisorientierte Anleitung, um ein Online-Angebot zu erstellen und erfolgreich zu implementieren. - Und ehrlich gesagt, bin ich neugierig geworden auf seine Softwarelösung ;-)


Der Verlag hat diesen Buchtipp gesponsert durch ein Freiexemplar.


Bild: eMentor-Verlag/Anton Korduan

Anton Korduan: Das Online-Coaching Praxisbuch:
Wie Sie Ihre Wirksamkeit vervielfachen, mehr Kunden erreichen und mehr Umsatz erzeugen.
332 Seiten
eMentor Edition. Auflage: 1, 1. Oktober 2018
ISBN-10: 3746955467

ISBN-13: 978-3746955469
Euro: 39,99

Montag, 16. September 2019

Clark/Osterwalder/Pigneur: Business Model You

Bild: Claudia Grötzebach

Businessplan war gestern?

Früher war Businessplan, heute Business Model Canvas (BMC). Dabei: ein Business Model Canvas  ersetzt keinen Businessplan, er hilft, diesen vorzubereiten. 
Mit Hilfe des BMC können Sie mit überschaubarem Aufwand prüfen, ob Ihre Geschäftsidee Sinn macht.

Viele Einführungen in den BMC sind optimierbar

Viele Erläuterungen, wie der Business Model Canvas funktioniert, sind nicht wirklich eingängig. Das fängt mit schlechten Übersetzungen an. Und gerade aus diesem Grund, macht es Sinn, sich mit diesem Buch zu beschäftigen. Es erläutert den BMC herunter gebrochen auf das persönliche Geschäftsmodell: die Ich-AG.  

Das Buch fällt aus dem Rahmen

Schon optisch fällt der Ratgeber auf: Querformat, irgendetwas zwischen A5 und A4. Das Cover farbig bebildert, der Titel teils geschrieben, teils skizziert. Irgendwie witzig. Das Konzept zieht sich durch die 255 Seiten.

Gut erklärt, leicht lesbar, motivierend

Die Methode des Business Model Cancas fand ich gut erklärt, das Buch leicht lesbar und motivierend. Die Umsetzung wird dem Leser wirklich nahe gebracht. Es ist also keine schlechte Idee, sich mit dem Arbeitsmaterial zu versorgen: Stifte und Haftnotizen, ggf. einem großen Zeichenblock.
Fallbeispiele „veranschaulichen“ die Teilschritte und zeigen auf, wie der Business Model Canvas angewandt auf ein ganz persönliches Projekt funktioniert hat und welchen Effekt bzw. welche Erkenntnisse er bei der anwendenden Person erzielt hat.

Der Canvas und seine Anwendung in fünf Schritten

Das Buch gliedert sich in fünf Abschnitte. Im ersten Abschnitt wird der Canvas an sich erläutert. In den vier weiteren Gliederungspunkten liegt der Schwerpunkt auf einzelnen Punkten des Canvas. Je nach Bedarf werden ergänzende Techniken vorgestellt und ihr Zweck erläutert. Damit schleicht sich langsam der Gedanke ein, wie vielseitig die Methoden angewandt werden kann, wie „unaufwendig“ der Leser sie handhaben kann, um „immer mal wieder auf die Schnelle“ Teilaspekte zu bearbeiten. Der Canvas kann als umfassendes intensives Projekt gehandhabt werden, muss es aber nicht.

Leichte Schwächen, vor allem in der zweiten Hälfte

Der Nachteil der 255 Seiten: Teils ist es etwas ausführlich und im zweiten Teil schwächelt es etwas. Die Beispiele passen nach meiner Ansicht nicht immer. Manchmal habe ich mich gefragt: „Das soll dieses Beispiel erläutern? – Aha.“ Die Aufgaben erscheinen mir hier auch nicht mehr so passgenau. Parallel dazu habe ich da angefangen, manches zu überlesen.

Eine Empfehlung für den Weg zu Ihrem Projekt


Kurz und gut: es ist ein hilfreicher Leitfaden für den BMC auch oder gerade bei nicht-ökonomischen Projekten wie: Bester Vater/Mutter…. Auch wenn Sie Teilaspekte Ihres Lebens neu denken wollen, kann das Durchspielen des Business Model Canvas/You helfen. Genau das zeigt das Buch. Wollen Sie sich klar werden: Wo will ich hin? Was will ich? Ist das tragfähig? Was muss ich dafür tun? – Dann greifen Sie ruhig zu. Sie erhalten ein Buch, das ermöglicht, ermutigt und Sinn stiften hilft, leicht lesbar und leicht umsetzbar. Sie werden viel über sich selbst lernen, neue Perspektiven und Fragen entdecken können und auch den eigenen Wert besser einschätzen. 

Diese Rezension wurde vom Verlag durch ein Freiexemplar unterstützt.

Tim Clark, Alexander Osterwalder, Yves Pigneur:
Business Model You. Dein Leben. Deine Karriere. Dein Spiel.
Taschenbuch: 264 Seiten
Campus Verlags GmbH 2012
ISBN-13: 978-593-39725-2
Euro 27,95 


Freitag, 13. September 2019

"Wie mache ich mein Geschäftsmodell für den Bildungsexport fit?"

Gunnar Kaßberg mit der Auftaktfolie; Bild: CG
Diese Frage stellten sich zwölf Teilnehmer bei dem iMove-Workshop am 09./10. September 2019 in Bonn.

T.O.C. e.V. schätzt internationale und interkulturelle Bildungsarbeit hoch ein

Idylle im Innenhof de BiBB
Bild: CG

Mit dabei Claudia Grötzebach, Vorstandsmitglied des Berufsverbandes T.O.C. e.V..
Sie informierte  sich  stellvertretend für die bereits international tätigen und international interessierten Kollegen. Die Absicht: Sie will die gewonnen Erkenntnisse an die Mitglieder des Berufsverbandes weitergeben.




Konzentration bei Herbert Schläger und Uwe Meyer
Bild: CG

Hoch qualifizierte und erfahrene Teilnehmer


Fast jeder der Anwesenden Bildungsanbieter hatte bereits mehr oder minder intensive Erfahrungen auf dem internationalen Parkett und im Bildungsexport. Einige der Anwesenden haben an die 30 Jahre Erfahrung in der Bildungsarbeit.


Trends und Rahmenbedingungen ändern sich schnell


Doch bewußt war den Teilnehmern auch, dass sich die Bedingungen auf internationalen Märkten schnell ändern und ein gut zugeschnittenes und angepasstes Geschäftsmodell Fehlinvestitionen vermeiden hilft.

Carina  Adam in einer frühen Arbeitsphase
Bild: CG

Business Modell Canvas als flexibles, strukturiertes und schnelles Planungstool


Worauf die Interessenten dabei zu achten hatten, erläuterte Gunnar Kaßberg, Mitarbeiter des internationalen SEPT Programmes der Universität Leipzig.

In dem SEPT-Studiengang ( Small Enterprise Promotion and Training) werden vor allem ausländische Studenten für das Management von kleinen und mittleren Unternehmen fit gemacht. Weitere Informationen über den praxisorientierten Masterstudiengang finden Sie hier.


Der Exportleitfaden von iMove
Bild: CG

Einführung in den Exportleitfaden von iMove


Kern des zweitätigen Workshops war die Einführung in den iMove-Exportleitfaden.
Mit dieser Veröffentlichung unterstützt die Bundesinitiative iMove hiesige Bildungsanbieter dabei, ihre Berufsbildungsangebote ins nichteuropäische Ausland zu exportieren.
Neben dem Exportleitfaden bietet iMove weitere Informationen und eine Fülle von Veranstaltungen an.
Hilfreich ist das nicht nur für Einsteiger, auch bereits international tätige Anbieter können sich über Trends, Änderungen und aktuelle Gegebenheiten informieren.


Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) bietet reichlich Unterstützung

Gunnar Kaßberg im Gespräch mit Teilnehmern
Bild: CG

Damit reagierte das BiBB auf Probleme, auf die so mancher Bildungsanbieter stößt, wenn er in einem nichteuropäischen Markt aktiv wird. Zwei besondere Schwierigkeiten dabei: Ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln einerseits, aber auch die Besonderheiten des ausländischen Marktes identifizieren und recherchieren andererseits.

Gerade vor diesem Hintergrund entfaltete der Workshop unter Leitung von Gunnar Kaßberg, einem der Autoren des iMove-Exportleitfadens seine Wirkung.


Sammlung der Autorin
Bild: CG

Eigene Ideen und Projekte wurden bearbeitet


Auf der Basis des Business Model Canvas bearbeiteten die Teilnehmer eigene Projektideen.
Aus Überlegungen entstanden in kurzen Einzelarbeitsphasen die Grundzüge einer Geschäftsidee, die dann in die  Diskussion gingen.

Das Spektrum der bearbeiteten Ideen war breit. Es reichte von der Gedankenspielerei, über Platzhalter bis zur konkreten  Geschäftsidee.

Nach der Einzelarbeit, dann intensive Partnerdiskussionen


Die Zwischenergebnisse diskutierten die Teilnehmer in Partnergesprächen und ergänzten so bislang unberücksichtigte Aspekte oder Details oder vertieften zu allgemein geratene Begriffe.


Präsentation von Arbeitsergebnissen
Bild: CG

Die Plenumsdiskussionen brachten oft spannende länderspezifische Informationen


Präsentationen im Plenum und Rückmeldungen durch den Referenten schufen dann den Sprung in die Internationalisierung.



Herbert Schläger von F+U gGmbH
Bild:  CG

Die hohe Expertise der Teilnehmer blitzt in den Präsentationen und Diskussionen auf


Die Präsentation vorhandener Kenntnisse, aber auch die Rückmeldungen der bereits erfahrenen Teilnehmer gaben Einblicke nicht nur in landesspezifische Gegebenheiten, sondern auch in grundsätzliche Einflussfaktoren auf einem ausländischen Markt.




Auch iMove gewinnt


Dr. Andreas Werner begleitete
den Workshop persönlich
Bild: CG
Bei diesen Veranstaltungen gewinnt auch iMove.
Die erfahrenen Teilnehmer investieren - neben dem Referenten und den Mitarbeitern des BiBB - ihre Expertise und informieren über ihre aktuellen Erfahrungen.

Sie können aber auch den Wandel auf den Märkten, auf denen sie aktiv sind, präzise einschätzen. Das kann helfen, künftige Entwicklungen zu identifizieren.

Jene Teilnehmer, die noch eher frisch im internationalen Bildungsgeschäft sind, machen den Anwesenden Zugangs- und Informationsprobleme bewußt.

In der Summe kann das BiBB durch die gewonnen Erkenntnisse nicht nur Kontakte knüpfen, sondern auch wertvolle Informationen gwinnen, um die eigenen Angebote laufend zu aktualisieren und zu optimieren.
Anke Köller war auch für die
Bilddokumentation zuständig
Bild: CG
Und schließlich gibt es Raum, sich zu informieren,  ob und in welcher Form andere Formate den Bildungsexporteuren Nutzen stiften konnten.

Konkret wurden in diesem Workshop die Kontaktanbahnungsreisen des BiBB genannt, die im Rahmen der  Bildungsinitiative statt finden.Sie würden wirklich Türen öffnen, so eine Teilnehmerin. Durchgehen müsse man aber schon selbst.

So wurde die Veranstaltung auch von zwei Mitarbeitern des BiBB betreut, Anke Köller und Dr.  Andreas Werner, dem zuständigen Abteilungsleiter.

Zwei kritische Punkte 


Die einzigen Kritikpunkte der Teilnehmer: Zu wenig Pausen und damit zu wenig Austausch unter den Teilnehmern.

iMove ist ein bewährtes Format

Roll-up der Bildungs-
initiative iMove
Bild: CG

2001 rief das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Initiative iMove (International Marketing of Vocational Education) ins Leben. Mit dieser Initiative sollte das wachsende internationale Interesse an deutschen Aus- und Weiterbildungsleistungen unterstützt werden. Wichtiges Instrument dabei: eine Netzwerkplattform, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) etablierte.

iMove fördert die Zusammenarbeit im ausland tätiger Institutionen und unterstützt interessierte Bildungsanbieter dabei, Akteure und Auftraggeber im Ausland zu finden und mit ihnen Kontakte zu knüpfen.

Ein wichtiges Informationsmittel dabei: das iMove-Internetportal. Deutsche Anbieter informiert es über Relevantes zum Bildungsexport  und alle Serviceleistungen von iMOVE. Internationale Interessenten informiert das Portal in sechs Sprachen über "Training – Made in Germany".

Freitag, 6. September 2019

Preisaktion des Springer Shops

Bis zu 40% sparen können Sie noch bis zum 30. September 2019 beim Kauf von englischsprachiger Fachliteratur des Springer Verlages. Promoted werden Veröffentlichungen zu Wirtschaftsthemen im weitesten Sinne.
Interessenten folgen dem Link zum Shop  und geben dann den Coupon-Code: BIZ19P an.
Autor: C.G.

Sonntag, 1. September 2019

CoachingCongress in Olten startet Call for Speakers

Eingabefrist endet am 15. September 2019

am 9./10. Juni 2020 feiert der Internationalen Coachingkongresses «Coaching meets Research» sein 10-jähriges Jubiläum. Die Eingabefrist für am Jubliäumskongress  interessierte Speaker läuft in Kürze ab. 

Der Titel der Jubliäumsveranstaltung verweist auf den Themenschwerpunkt: «Coaching Essentials 1980 – 2050» 

Details zum Kongress und dem Einreichen der Abstracts finden Sie auf www.coaching-meets-research.ch.

Die Kongressleitung freut sich nach eigenen Angaben auf zahlreiche spannende Eingaben und einen inspirierenden Kongress.

Autor: C.G.

Haben Sie Lust, die Petersberger Tage mitgestalten?

Am 24. und 25. April 2020 finden die 16. Petersberger Trainertage, der Branchenkongress für Personalentwickler/innen und Weiterbildner/innen im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg in Königswinter statt.

Call for Papers gestartet


Der Call for Papers zu den Petersberger Trainertagen wurde in diesen Tagen gestartet und läuft noch bis zum 15. Oktober 2019

Das aktuelle Motto

Unter dem Motto Zeitenwende - Arbeiten im Aufbruch thematisiert den Umbruch der Arbeitswelt: neue Führungskonzepte und veränderte Anforderungen an die Personal- und Organisationsentwicklung.

An zwei Tagen können sich Berater, Trainerinnen, Coachs, Führungskräfte sowie PEler austauschen, diskutieren, debattieren, lernen, netzwerken und auch feiern.

Für interessierte Aktive

TOCs (Trainer OrganisationsBerater Coaches), die den Kongress rund um das Motto Zeitenwende mitgestalten wollen,  können Ihre Vorschläge und Ansätze bis spätestens 15. Oktober 2019 einreichen.

Sieben Formate für Aussteller und Referenten

Das Kongressformat wurde geliftet: In diesem Jahr gibt es daher erstmals sieben verschiedene Mitgestaltungsoptionen, unter anderem:

•        Ausstellungsstand plus Workshoppräsentation
•        Speed-Geeking
•        PTT-Talk
•        HR-Innovation-Snap

Weitere Informationen - auch zu den Aktionsformaten - finden Sie auf auf der Webseite.

Autor: C.G.

Dienstag, 4. Juni 2019

Sind Sie international tätig ? Dann kommen Sie doch auch zum Dreiländertreff am 06.06.

Gerade habe ich im iMove-Newsletter den Dreiländertreff entdeckt: Am 6. Juni 2019, so heißt es da, sind die Leitungen der iMOVE-Büros in China und Indien sowie der iMOVE-Kontaktstelle Iran zu Gast in Bonn. Berufsbildungsanbieter sind dazu herzlich eingeladen. 

Die Leitungen der Büros und der Kontaktstelle werden den Anwesenden einen Überblick geben über die aktuelle Situation rund um die berufliche Bildung in China, Indien und Iran. Dabei informieren sie auch über mögliche Projekte und Ausschreibungen.

Im Anschluss an einen Informationsteil haben Anwesenden die Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit den Vertreterinnen und Vertretern der drei Länder.
  • Termin: 6. Juni 2019
  • Veranstaltungsort: Bonn
  • Anmeldschluss: 27. Mai 2019
  • Kosten: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig.

Im  Link leitet Sie weiter zur Anmeldung

Mittwoch, 8. Mai 2019

Probleme mit einem Erpressungstrojaner?

"Ein Entschlüsselungstool für den Erpressungstrojaner MegaLocker/NamPoHyu ist öffentlich verfügbar" berichtet der Conrad InfoTicker vom 07.05.2019.

Demnach haben Sicherheitsforscher ein Gratis-Entschlüsselungstool für eine aktuelle Ransomware (MegaLocker/NamPoHyu) veröffentlicht. Der Malware-Entwickler findet das vermutlich gar nicht witzig. Nutzer dagegen dürften erleichtert sein. Wenn Sie mehr wissen wollen lesen Sie auf der Heiseseite weiter

Gut für T.O.Cs: "Freenet Funk: Mobilfunk und LTE-Flatrate für einen Euro am Tag"

 

Der Conrad Info Ticker (08.05.2019 berichtet: 
Ein neuer Mobilfunktarif von Freenet lässt sich tageweise buchen und kündigen. Für einen Euro pro Tag gibt es eine echte LTE-Flatrate, sogar mit einer Wunschnummer – wenn auch mit einem Haken. 

Wer mehr wissen will, sollte auf die Heiseseite schauen.

Sonntag, 20. Januar 2019

Passwort-Sammlung mit 773 Millionen Online-Konten im Netz aufgetaucht

Screenshot des Conrad Info Tickers vom 18.01.2019
von Claudia Grötzebach
 "...eine riesige Sammlung mit Zugangsdaten zu Online-Diensten zirkuliert in Untergrund-Foren. Die Passwörter von Millionen Nutzern sind betroffen."

Das meldete der Conrad Info Ticker am 18.01.2019 zeitgleich mit diversen Nachrichtensendungen.                              

Deutsche ziemlich sicher betroffen

So kann eine Warnung des Hasso-Plattner-Institutes
aussehen von Claudia Grötzebach
Bei dieser Zahl wurde auch mir flau. Die BRD zum Beispiel hat rund 80 Millionen Einwohner, mit 773 Mio. gelisteten eMail-Adressen ist die Zahl der Betroffenen rund zehn mal so hoch, bei 21 Mio. veröffentlichten Passwörtern. 
Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Einheimische davon betroffen sind, ist extrem hoch. Das Ergebnis, zwei meiner eMail-Adressen sind betroffen.


So kann eine Warnung des Hasso-Plattner-Institutes
aussehen von Claudia Grötzebach

"Bin auch ich betroffen?" 

"Bin auch ich betroffen?" sollten auch Sie sich fragen, wenn Sie im Internet unterwegs sind oder eMails erhalten. Und doch, so mancher, mit dem ich telephoniere, hat sich nicht schlau gemacht, ja macht sich noch nicht einmal Gedanken...


Screenshot von der
Webseite Troy Hungs

Bitte werden Sie aktiv!

So testen Sie, ob Ihre Adressen kompromittiert sind: 
  1. Nutzen Sie die gängigen Seiten, um Ihre eMail-Adressen zu testen.
  2. Wählen Sie seriöse bekannte Seiten, auch hier lauern Phishing-Fallen.
  3. Grundsätzlich sind deutsche Seiten für Deutschsprachige günstiger, denn:
    a. Wir verstehen die Infos besser, das sollte man nicht unterschätzen.

    b. Deutsche Seiten - mit Ausnahmen - übermitteln die Daten nicht ins Ausland.

Meine Favoriten für den Risikocheck

Meine erste Wahl ist das Hasso-Plattner-Institut der Uni Potsdam. Sie braucht allerdings Geduld. In ein Infofeld geben Sie Ihre eMail-Adresse ein und erhalten später eine eMail mit den Rechercheergebnissen an Ihre angegebene Adresse.
https://sec.hpi.uni-potsdam.de/ilc/search?lang=de


Am bekanntesten ist die Webseite "Have I Been pwned". Dort verläuft die Recherche sekundenschnell. Ich war "pwnd". Doch was heißt "pwned"? Der Google-Übersetzer bietet übrigens "pwned" an. Sehr informativ....

Doch mittlerweile gibt es eine deutsche Variante: www.experte.de. Hier wird Ihnen mitgeteilt, ob und wie oft Sie in "geleakten" Datensätzen gefunden wurden. In Kästen unterhalb dieser Angabe wird Ihnen dann erklärt, worum es dabei geht. Ich war in zwei Fällen in 2012 und 2013 betroffen. Da waren meine Accounts - Gott sei Dank - schon ungültig oder die Passwörter bereits geändert.


Außerdem können Sie über den Firefox Monitor Ihre eMail-Adresse prüfen und herausfinden, was Hacker über Sie wissen. Außerdem können Sie dort auch Sicherheitsberichte abonnieren. Sicher eine gute Maßnahme.

Und - verlassen Sie sich nicht auf die Recherche über nur eine Seite, so die allgemeinen Empfehlungen.

„Oh no – pwned!“

Lesen Sie bei Ihrem Check: „Oh no – pwned!“ dann ändern Sie zügig das entsprechende Passwort. Es empfehlen sich auch weitere Maßnahmen. Wer die Information „No pwnage found!“ erhält, kann sich entspannen, sollte aber trotzdem die Passwort-Sicherheit (siehe: Zwei-Faktor-Authentifizierung) nicht vergessen. Regelmäßige Checks empfehlen sich natürlich auch. Und - meiden Sie offene Netzwerke.

Mein Fazit zum Umgang mit Passwörtern:

  1. Ändere Dein Passwort. 
  2. Jeder Account/Zugang - ein Password - konsequent.
  3. Lege eine "geheime" eMail-Adresse an, die nur für Logins genutzt wird und sonst unbekannt bleibt.
  4. Wähle "lange" Passwörter, auch wenn manche Anbieter keine "langen" Passwörter akzeptieren. (Ja, das gibt es wirklich!) Empfohlen sind 8-20 Zeichen. 
  5. Wähle keine einfallslosen Passwörter wie "123456".
  6. Integriere Zahlen oder Sonderzeichen, auch Groß- und Kleinschreibung. 
  7. Notiere Passwörter nicht, oder wenn - halte die Liste unter Verschluss.
  8. Nutze ein System, aber kein einfaches - oder einen Passwortmanager. 

Einmal ist kein Mal

Datensicherheit ist keine Einmalaktion. Sie muss regelmäßig wiederholt werden. Deshalb habe ich jetzt meinen Terminkalender bereichert: Ich plane Sicherheitsrecherchen ein.

Webseiten und Hintergrundinfos

Möchten Sie mehr wissen? Dann lesen Sie den Sachstand ausführlicher auf der Heise Webseite nach. Dort gibt es auch weitere Seiten mit Passwort-Ratgebern und mehr. 

Nützlich fand ich auch die Tipps von der Webseite "Onlinewarnungen". Die informierte mich zum Beispiel über die deutsche Variante von "Have I Been Pwned". 

Wer mehr über die Bedeutung wissen will, für den lohnt sich ein Blick auf "bedeutungonline".

Und nutzen Sie den einen oder anderen Technik-Newsletter, auch wenn es manchmal die Geduld strapaziert:

Mein Informationsfavorit

Auch wenn die Conrad-Werbung mit täglich zwei Newslettern die Geduld strapaziert, der Conrad TechTicker war es bislang Wert. Der überarbeitete Conrad Info Ticker (seit 1.1.2019) ist schlechter: Die Anreißer sind zu allgemein und die Zahl der Meldungen ist reduziert. Früher - im Tech Ticker - reichte ein Blick für eine umfassende Information, jetzt braucht es den Klick auf die Webseite. Und auch dann erscheinen sie mir schlechter aufbereitet. Dennoch - seriöse Infos frei Haus sind nicht so häufig. Hier finden Sie den Heise-Artikel mit Hintergrundinfos.

Autor: Claudia Grötzebach